News

Häufige Fehler und Praxistipps für die richtigen Social-Media-Formate

Dennis
|13. Juni 2025
Formatvorlagen für Instagram & Co. haben sich im vergangenen Jahr stark verändert. Umso wichtiger, die Änderungen als Social-Media-Manager mitzubekommen und den eigenen Content entsprechend anzupassen. Es folgt ein Überblick.
Quick-Tipps 🚀
  • Erstelle deine Posts im 3:4-Format (1080 x 1440 px)
  • Erstelle deine Reels im 9:16-Format (1080 x 1920 px)
  • Nutze Vorlagen und Safe Zones in der Produktion

Das richtige Format auf Social Media

In der schnelllebigen Social-Media-Welt sind Änderungen auf den Plattformen üblich. Daher ist es wichtig, erst einmal von diesen Änderungen mitzubekommen und sie in der Folge auch abzubilden und mitzutragen.

Die Aufmerksamkeit ist begrenzt und es herrscht großer Wettbewerb im Kampf um Sichtbarkeit im Feed. Daher gehört auch die visuelle Optimierung der Social-Media-Formate ins Pflichtprogramm eines Social-Media-Verantwortlichen.

Was bedeutet das 4:5-Format und 3:4-Format eigentlich?

Seit einiger Zeit hat sich Instagram weiterentwickelt und vom klassischen quadratischen Bildformat verabschiedet. Empfehlenswert ist nun ein Hochkantformat, um rein statistisch und verhaltenstechnisch die Chance auf höhere Sichtbarkeit zu haben, wenn User beispielsweise durch ihren Feed scrollen.

Das 3:4-Format ist der neue Klassiker im Feed. Das ist im Content-Design unbedingt zu beachten, dass die Beiträge im Profil nicht abgeschnitten angezeigt werden.

Unterschiede zwischen Posts und Reels

Im Gegensatz zu Posts gibt es für Instagram-Reels einen eigenen Anwendungsbereich in der Instagram-App selbst. Auch im Profil gibt es einen eigenen Tab für die Reels.

Das bedeutet, dass für Reels das 9:16-Format üblich ist. So passen die Social-Media-Videos perfekt in die vorbereiteten Rahmenbedingungen und schöpfen ihr volles optisches Potenzial aus.

Allerdings ist zu beachten, dass Reels auch im Profil angezeigt werden können und außerhalb des Reels-Tabs ebenfalls im 3:4-Format dargestellt werden. Hier gilt es also, ein geeignetes Thumbnail zu finden, welches nicht beschnitten wird.
Der Instagram-Size-Guide 2025/2026 über aktuelle Instagram-Formate.

Bedeutung der Hochkantformate für Social-Media-Manager

Wie bereits angedeutet, sorgen Hochkantformate für mehr Sichtbarkeit im Feed der User. Beim Scrollen ist einfach eine größere Bildfläche zu sehen, wodurch die Sichtbarkeit, aber auch das Engagement erhöht werden kann.

Indem man neue Formate beobachtet und sich daran anpasst, stellt man außerdem sicher, dass Inhalte problemlos und ohne fragende Gesichter an bekannte sowie neue User ausgespielt werden kann. Wenn der Content abgeschnitten wird, sinkt die Bedienfreundlichkeit deutlich.

Insgesamt kann der professionelle Markenauftritt durch konsistent Formate gesichert werden. Wer sich unsicher ist, welche Formate gerade aktuell sind und an welche Änderungen es sich anzupassen gilt, kann ein Social-Media-Tool nutzen, welches alle Vorgaben zusammenfasst.

Praktische Tipps für die Umsetzung

Der wichtigste Tipp ist, Vorlagen für die Content Creation zu erstellen, z.B. in Canva, Figma, Photoshop). Durch Vorlagen für Posts, Reels und sogar Thumbnails sind die Rahmenbedingungen direkt klar und du musst dich im kreativen Prozess nicht dadurch ablenken lassen oder zum Abschluss nochmal aufwendige Anpassungen vornehmen, weil du die Seitenverhältnisse vernachlässigt hast.

Dazu gehört auch, dass du dir die aktuellen Sicherheitszonen einträgst, sodass dein Content nicht von Elementen der Instagram-App überlagert wird, wie beispielsweise vom Like-Button oder deinem Kanalnamen. Achte also darauf, dass dein Content nicht zu nah am Rand gestaltet ist.

Beachte außerdem das sogenannte Cross-Posting. Dazu haben wir aber eine gute und beruhigende Nachricht: Instagram-Reels funktionieren optisch genauso gut als Kurzvideo auf TikTok, YouTube, Facebook, und LinkedIn.
Instagram-Reel-Maße inklusive Thumbnail und Safe-Zones.

Häufige Fehler beim Formatieren von Content

Exportiere deinen Content direkt in den Größen, die von den Plattformen vorgegeben werden. Es bringt nicht, den Content hochauflösender hochzuladen, als ihn die Plattformen erlauben, weil sie den Content dann automatisch herunterskalieren, was zu Qualitätsverlusten führen kann. Vermeide diesen Fehler durch entsprechende Vorbereitungen, wie oben beschrieben.

Wenn Texte oder andere Bildelemente falsch platziert sind, z.B. zu nah am Rand und somit abgeschnitten, kann das die Performance ganzer Beiträge zunichte machen. Dein Content und sein Mehrwert kann nur gut ankommen, wenn du die technischen Vorbedingungen eingehalten und somit deine Hausaufgaben gemacht hast.

Branchentipps für Agenturen & Experten

Standardisiere den Workflow für deine Kunden, beginnend bei Exportvorlagen in deinem Grafikprogramm und einem zentralen Social-Media-Tool für die Content-Planung auf den Social-Media-Kanälen.

Teste deinen Content mit dem sogenannten A/B-Testing, um herauszufinden, welche Formate oder auch Inhalte am besten von deinen Zielgruppen wahrgenommen werden und maximale Resonanz erzeugen. Auch hier hilft eine zentrale Performance-Analyse, um die Content-Strategie entsprechend anzupassen.
Formate einplanenNutze Deepnetic Social, um deinen Content im richtigen Format einzuplanen und sogar von praxiserprobten Formatvorlagen zu profitieren.
Zusammenfassung
  • Erstelle deine Posts im 3:4-Format (1080 x 1440 px)
  • Erstelle deine Reels im 9:16-Format (1080 x 1920 px)
  • Nutze Vorlagen und Safe Zones in der Produktion